37. Spurenworkshop

in Verbindung mit der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin
und der Spurenkommission, der gemeinsamen Kommission
rechtsmedizinischer und kriminaltechnischer Institute
                   
  

Gießen, 16. - 18. Februar 2017

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

wir freuen uns, Sie anlässlich des 37. Spurenworkshops nach Gießen an die Justus- Liebig-Universität einladen zu dürfen.

 

Verkehrsgünstig in der Mitte Deutschlands gelegen, blickt Gießen auf eine lange Tradition als Ort der Lehre und der Wissenschaft. Die Universität Gießen gehört zu den alten Hohen Schulen des deutschen Sprachgebiets und wurde 1607 von Landgraf Ludwig V. von Hessen-Darmstadt als lutherische Hochschule gegründet, nachdem die gesamt-hessische Philipps-Universität in Marburg durch den neuen Landesherren zu einem Konfessionswechsel zum Calvinismus gezwungen wurde. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Ludwigs-Universität („Ludoviciana“) umbenannt in Justus-Liebig-Universität und ist heute die zweitgrößte Volluniversität in Hessen.

Röntgendenkmal in Gießen

Die Berufung des 21-jährigen Chemikers Justus Liebig 1824 als außerordentlicher Professor für Chemie und Pharmazie an die Ludwigs-Universität - auf Empfehlung Alexander von Humboldts - kennzeichnet den Beginn einer neuen Ära in den Naturwissenschaften, nicht nur in Gießen. Junge, vielversprechende Wissenschaftler bewirkten

neue Impulse in ihren jeweiligen Wissensgebieten, so auch der Physiker Wilhelm Conrad Röntgen, der von 1879-1888 ordentlicher Professor an der Ludwigs-Universität war und hier in Gießen 1923 seine letzte Ruhestätte fand. Er entdeckte die nach ihm benannten Röntgenstrahlen, wofür er 1901 den ersten Nobelpreis für Physik erhielt.

 

 

 

 

Wir tagen demnach in einem traditionsreichen Institut, wenn wir uns zu den wissenschaftlichen Vorträgen und der Präsentation der Ringversuche des 37. Spurenworkshops im Hörsaalgebäude der Physik auf dem Campus der Naturwissenschaften Seltersberg der Justus-Liebig-Universität Gießen zusammenfinden.

 

Ganz im Sinne des Chemikers Liebig wäre auch der repräsentative Neubau der Chemie, welcher sich in direkter Nachbarschaft zur Physik befindet. Dieser bietet am Donnerstag und Freitagvormittag Räumlichkeiten für Fortbildungen und Anwenderseminare.

 

Für das Get-Together am Donnerstagabend ist das Gießener Mathematikum vorgesehen, welches uns mit Mathematik zum Anfassen und auch zum Experimentieren einlädt. Die Abendveranstaltung am Freitag findet in der Kongresshalle am Ludwigsplatz statt.

 

Auf Ihre Teilnahme und auf zahlreiche Vortragsanmeldungen freuen wir uns sehr.

 

Reinhard Dettmeyer                  Frank Heidorn

im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Rechtsmedizin

 

 

Institut für Rechtsmedizin

Justus-Liebig-Universität Gießen

Frankfurter Str. 58

35392 Gießen

 

Tel.: 0641/99 41411

Fax: 0641/99 41419